Die Trends im digitalen Marketing für 2026 werden von KI, Video und Demand-Gen-Kampagnen geprägt, die Nutzer bereits vor der eigentlichen Suche erreichen.
Digitales Marketing startet nicht mehr erst bei der Suchanfrage, sondern schon dann, wenn Inhalte entdeckt werden.
Was sind die Trends im digitalen Marketing 2026?
Die Trends im digitalen Marketing 2026 zeigen deutlich den Wechsel von einem „Search-first“- hin zu einem „Discovery-first“-Modell.
Zu den wichtigsten Trends im digitalen Marketing 2026 zählen KI-gestützte Suche, Videostrategien und Demand-Gen-Kampagnen, die Nachfrage bereits vor der eigentlichen Suche aufbauen.
Warum es wichtig ist, die Trends im digitalen Marketing 2026 im Blick zu behalten
Wer die Trends im digitalen Marketing verfolgt, kann sich besser auf verändertes Nutzerverhalten einstellen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Bleibt die Anpassung aus, kann das spürbare Folgen haben:
- frühes Interesse potenzieller Kunden wird nicht aufgegriffen
- Wettbewerber erreichen potenzielle Kunden früher
- Search verliert zunehmend seine Rolle als wichtigster Kanal
2026 beginnt der Entscheidungsprozess vieler Nutzer schon vor der eigentlichen Suche. Sie stoßen auf Inhalte über verschiedene Plattformen und bilden sich dort bereits eine Meinung.
Kampagnen, die diese Trends nicht aufgreifen, können bestehende Nachfrage nur eingeschränkt nutzen. Wettbewerber sind dann oft schon früher präsent – nämlich genau dann, wenn Nutzer sich orientieren und Entscheidungen vorbereiten.
Wichtige Trends vom Admixer Digital Breakfast in Zagreb
Die wichtigsten Trends vom Admixer Digital Breakfast in Zagreb zeigen deutlich, dass Nutzer ihre Entscheidungen immer häufiger schon vor der eigentlichen Suche treffen.
Auf dem Event zeigten Fachleute aus der Branche, welche Entwicklungen das digitale Marketing 2026 besonders stark beeinflussen werden.
Der Fokus lag dabei vor allem auf:
- die Anwendung von KI im Marketing
- der Wandel im Verhalten der Nutzer
- die Bedeutung von Videoformaten und Demand-Gen-Kampagnen
KG Media hat an der Veranstaltung teilgenommen und integriert diese Erkenntnisse in Strategien, die für Kunden konkrete Resultate erzielen.
Die vorgestellten Trends unterstreichen die Entwicklung hin zu einem Modell, bei dem Inhalte zuerst entdeckt und erst danach gesucht werden.
Wie sich das Verhalten der Nutzer verändert
Nutzer entdecken Inhalte heute oft schon vor der eigentlichen Suche. Deshalb müssen Marken deutlich früher Teil der Customer Journey sein.
Das bedeutet konkret:
- die Suche ist nicht länger der Einstieg in den Entscheidungsprozess
- Entscheidungen entstehen über mehrere Kanäle hinweg
- Marken müssen deutlich früher in der Customer Journey präsent sein
Im Tourismus zeigt sich das besonders deutlich: Viele Nutzer entdecken Reiseziele zuerst über Videos oder Empfehlungen und suchen erst später gezielt nach einer passenden Unterkunft.
Google führt Search, YouTube und Discover immer stärker zusammen. So entsteht ein System, in dem Nutzer Inhalte entdecken, bewerten und Entscheidungen treffen.
Search ist damit nicht mehr der wichtigste Wachstumskanal, sondern eher der letzte Schritt im Nutzerprozess, in dem eine Entscheidung bestätigt wird.
Wie YouTube Conversions beeinflusst
YouTube beeinflusst Conversions, indem Nutzer bereits vor der eigentlichen Suche wichtige Entscheidungen treffen können.
Dabei deckt YouTube vier zentrale Nutzungssituationen ab:
- Search
- Shopping
- Streaming
- Scrolling
Auf dem kroatischen Markt erreicht YouTube rund 78 % der Bevölkerung und gehört damit zu den wichtigsten digitalen Kanälen.
YouTube ist längst nicht mehr nur ein Kanal für Sichtbarkeit, sondern beeinflusst Kaufentscheidungen und Conversions heute ganz direkt.
Damit wird YouTube zu einem entscheidenden Kanal, der Content Discovery und Conversion innerhalb derselben Customer Journey miteinander verbindet.
Warum Video-Marketing zu mehr Conversions führt
Video-Marketing erhöht die Conversion, da Nutzer sich schon vor der eigentlichen Entscheidung ein klareres Bild vom Produkt machen können.
Im E-Commerce bedeutet das, dass Nutzer Produkte oft bereits über Video-Inhalte kennenlernen, bevor sie aktiv danach suchen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.
Wer Brand- und Performance-Videos miteinander kombiniert, erzielt eine höhere Reichweite und unterstützt zugleich das Wachstum der Conversions. Video wird damit zu einem wichtigen strategischen Baustein, der Search sinnvoll ergänzt und Entscheidungen beeinflusst.
Video beeinflusst die Performance vor allem auf drei Arten:
- es hilft dabei, Produkte besser zu verstehen
- es reduziert Unsicherheit vor dem Kauf
- es beschleunigt die Entscheidung
Google weist darauf hin, dass Kampagnen mit Videoformaten im Vergleich zu Kampagnen ohne Video-Content häufig mehr Engagement und steigende Conversions erzielen.
Der große Vorteil von Video-Marketing liegt darin, dass es Entscheidungen bereits vor der eigentlichen Suche beeinflusst – und genau dadurch Conversions erhöht.
Was Demand Gen Kampagnen sind und wie sie funktionieren
Demand Gen Kampagnen sind Google Ads Kampagnen, die Nachfrage aufbauen, noch bevor Nutzer aktiv mit der Suche beginnen.
Während klassische Kampagnen bestehende Nachfrage nutzen, setzt Demand Gen auf Formate wie:
- Video-Content
- visuelle Formate
- Feed-Empfehlungen
Dadurch kommen Nutzer früher mit der Marke in Kontakt und werden gezielt bis zum Moment der Suche und Conversion begleitet.
So funktioniert Demand Gen
Mit Demand Gen lassen sich bestehende Daten und Inhalte so einsetzen, dass bereits vor der Suche Interesse entsteht. Gleichzeitig wird die Reichweite durch laufende Tests erweitert, ohne an Zielgenauigkeit zu verlieren.
Auf kreativer Ebene liegt der Fokus vor allem auf:
- der Nutzung bereits vorhandener Inhalte
- kontinuierlichem Testing
- dem Einsatz vertikaler Formate
Beim Targeting basieren die Kampagnen zunächst auf vorhandenen Daten und Signalen, die anschließend mithilfe optimierter Modelle erweitert werden. So wächst die Reichweite, ohne dass die Relevanz verloren geht.
So läuft eine Demand Gen Kampagne ab
- Analyse vorhandener Daten und Signale
Demand-Gen-Kampagnen starten mit der Analyse von First-Party-Daten und dem bisherigen Nutzerverhalten.
- Anpassung von Inhalten an visuelle Formate
Aus bereits vorhandenem Content entstehen visuelle Anzeigen und Videoformate.
- Kontinuierliches Testen der Creatives
Darauf folgt ein fortlaufendes Testing verschiedener Botschaften, Formate und visueller Umsetzungen.
- Erweiterung der Reichweite durch signalbasiertes Targeting
Auf Basis vorhandener Signale erschließt KI neue Nutzergruppen, die den bisherigen Zielgruppen ähneln.
- Optimierung anhand des Nutzerverhaltens
Im weiteren Verlauf richtet sich die Optimierung nach dem Verhalten der Nutzer, etwa nach Engagement und Conversions.
Warum Demand Gen 2026 eine Schlüsselrolle spielt
Viele Kaufentscheidungen beginnen heute nicht mehr in der Suchleiste, sondern deutlich früher – durch Inhalte, Videos, Empfehlungen oder erste Kontakte mit einer Marke. Genau hier setzt Demand Gen an.
Im Jahr 2026 entsteht Interesse oft noch vor einer klaren Kaufabsicht. Entscheidungen entwickeln sich über verschiedene Kanäle, Formate und Touchpoints hinweg.
Google betont, dass Demand Gen Kampagnen genau diese frühe Phase nutzen: Sie erreichen Menschen, bevor sie aktiv suchen, und können so das Potenzial für spätere Conversions erhöhen.
Während klassische Kampagnen vor allem bestehende Nachfrage nutzen, hilft Demand Gen dabei, neue Nachfrage zu schaffen und relevante Zielgruppen früher zu erreichen.
Demand Gen gibt Marken die Chance, nicht erst bei der Suche aufzutauchen, sondern schon dann, wenn Menschen beginnen, sich für ein Thema oder eine Lösung zu interessieren.
Wie KI das digitale Marketing 2026 verändert
KI verändert das digitale Marketing grundlegend – durch automatisierte Kampagnen, präziseres Targeting und Antworten, die in Echtzeit generiert werden.
Die wichtigsten Veränderungen durch KI:
- Automatisierung von Kampagnen durch KI-Modelle, etwa bei Bidding und Optimierung
- Targeting auf Basis von Nutzersignalen und Verhalten
- Antworten direkt in der Suche, oft ohne zusätzlichen Klick
- Zunahme komplexer und dialogorientierter Suchanfragen mit fünf oder mehr Wörtern
Durch KI kommen Nutzer schneller zu passenden Informationen. Häufig reicht bereits eine konkrete Anfrage, ohne dass sie mehrere Ergebnisse anklicken müssen.
Nutzer suchen nicht mehr nur nach allgemeinen Begriffen, sondern stellen konkrete Fragen, die KI-Systeme direkt einordnen und mit passenden Lösungen verknüpfen.
Laut Google wachsen Suchanfragen mit fünf oder mehr Wörtern schneller als kürzere Suchanfragen. Das zeigt, wie stark sich die Suche in Richtung konkreterer Fragen entwickelt.
In der Praxis bedeutet das: Nutzer suchen nicht mehr einfach nach „Hotel Zadar“, sondern nach „Hotel Zadar mit Pool in Strandnähe“.
Inhalte müssen deshalb konkrete Fragen beantworten, nicht nur auf einzelne Keywords ausgerichtet sein.
Für die Praxis bedeutet das: KI wird zum entscheidenden Hebel, um Anzeigen automatisiert auszuspielen und laufend zu optimieren.
Search und Performance Max richtig kombinieren
Search und Performance Max ergänzen sich ideal: Während Search aktive Nachfrage abholt, erweitert Performance Max die Reichweite über weitere Google-Kanäle.
Im Jahr 2026 ist künstliche Intelligenz kein optionaler Bestandteil mehr, sondern eine Voraussetzung für gute Ergebnisse. Google verwendet KI, um schnellere und präzisere Antworten zu liefern. Das hat direkten Einfluss auf Werbung und die Sichtbarkeit von Marken.
Videoinhalte sind in Performance Max Kampagnen ein wichtiger Faktor für die Ergebnisse. Werbetreibende, die mindestens ein Video verwenden, erreichen mehr Conversions. Empfohlen wird die Nutzung von mindestens drei Videos.
Für bessere Ergebnisse:
- Mindestens ein Video verwenden
- Idealerweise 3 Video-Varianten nutzen
- Search- und Discovery-Kanäle kombinieren
FIFA World Cup 2026: Was Werbetreibende jetzt beachten müssen
Für den FIFA World Cup 2026 sollten Kampagnen frühzeitig starten, weil die besten Ergebnisse oft schon vor dem eigentlichen Beginn des Events entstehen. Gleichzeitig ist mit stärkerem Wettbewerb und höheren Anzeigenpreisen zu rechnen.
Durch die enorme Aufmerksamkeit der Nutzer wirkt sich das Event auf fast alle Branchen aus, insbesondere auf Verhaltensweisen wie Suchen, Streamen, Scrollen und Shoppen.
Wie Kampagnen geplant werden sollten
- Kampagnen mindestens 3 Wochen früher starten
- Videos und Visuals im Voraus vorbereiten
- Ein höheres Budget einplanen, da CPC und CPM steigen können
Da der Wettbewerb zunimmt, werden voraussichtlich auch CPC und CPM steigen. Das erfordert eine frühzeitige Planung in allen Segmenten. Die Creatives sollten die aktuelle Situation und das Interesse der Nutzer aufgreifen. Kampagnen sollten mindestens 3 Wochen vor dem Start des Events anlaufen.
Deshalb ist es entscheidend, Kampagnen bereits vor Beginn der Weltmeisterschaft vorzubereiten – mit Visuals, Videoinhalten und einer flexiblen Budgetsteuerung.
Zentrale Trends im digitalen Marketing 2026
- AI-driven search
- Video-first-Strategie
- Demand-Gen-Kampagnen
- Multi-Channel-Funnel
- Frühe Einflussnahme auf Nutzer
Was bedeutet das für Marken?
Nutzer entdecken Inhalte heute bereits vor der eigentlichen Suche. Deshalb müssen Kampagnen aktiv sein, bevor überhaupt eine konkrete Suchanfrage entsteht.
Dazu gehören Videoformate, AI Marketing und eine Präsenz über mehrere Kanäle innerhalb desselben Ökosystems.
Marken, die in dieser Phase sichtbar sind, schaffen es während der Recherche eher in die engere Auswahl der Nutzer.
Bei der Kampagnenplanung für 2026 sollte der Fokus darauf liegen, Aktivitäten früher zu starten und die Trends im digitalen Marketing laufend im Blick zu behalten.
Sie möchten eine Strategie, die die digitalen Marketingtrends 2026 aufgreift und konkrete Ergebnisse liefert? Dann wenden Sie sich an das KG Media Team.
FAQ
Wie verändert KI das digitale Marketing?
KI verändert das digitale Marketing durch präziseres Targeting und die Anpassung von Anzeigen in Echtzeit – basierend auf der Absicht der Nutzer.
Wie beeinflusst YouTube Conversions?
YouTube trägt zu Conversions bei, weil Nutzer dort Angebote vergleichen und ihre Kaufentscheidung vorbereiten. Es geht also nicht nur um Sichtbarkeit.
Wie sollte Video in Performance Max Kampagnen eingesetzt werden?
Videos steigern in Performance Max Kampagnen die Reichweite auf YouTube, im Display-Netzwerk und in Discover. Mehrere Video-Varianten erleichtern das Testen und können mehr Conversions bringen.
Was ist der Unterschied zwischen Demand Gen und Search-Kampagnen?
Demand Gen setzt vor der aktiven Suche an und baut Interesse auf. Search-Kampagnen richten sich dagegen an Nutzer, die bereits eine klare Absicht haben. Der Unterschied liegt also im Zeitpunkt innerhalb der Customer Journey.
Was sind Demand Gen Kampagnen?
Demand Gen Kampagnen sind ein Kampagnentyp in Google Ads, der Interesse und Nachfrage schafft, bevor Nutzer aktiv mit der Suche beginnen.







